Wer wir sind

Frankfurt liebt Wasserhäuschen, und wir lieben die Stadt! Frankfurter Wasserhäuschen gehören seit Jahrzehnten zum Stadtbild von Frankfurt, wie die Mussigg zum Handkäs‘. Linie 11 setzt sich dafür ein, diese Lokationen auf Dauer zu erhalten und zu beleben. Darüber hinaus ist unser Ziel, den Leuten die „Angst“ vor dem Büdchen zu nehmen, und gerade auch generationsübergreifendes Vertrauen zu schaffen. Ein Büdchen hat immer kalte Getränke; am Büdchen gibt’s immer was zu hören. Wasserhäuschen sind für eine Vielzahl von Menschen der Punkt, um sich auszutauschen, sein Feierabendbier zu trinken, oder sich einfach eine gemischte Tüte zu holen.

Die Linie 11 Crew

Das tun wir: Es gibt eine Vielzahl von „Werkzeugen“, die uns zur Erreichung unserer Ziele zur Verfügung stehen. Neben Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung, steht bei uns gezielt auch der Kontakt zu Betreibern und Gästen im Focus. Aus diesem Grund besuchen wir in regelmäßigen Abständen beispielsweise immer wechselnde Büdchen und Kioske um mit Betriebern und Stammkundschaft ins Gespräch zu kommen. Ziel ist es, den Leuten zu zeigen, dass es eine Initiative gibt, die sich gezielt dafür einsetzt, dass diese Frankfurter Einzigartigkeit noch in ferner Zukunft erhalten bleibt, und dem immer schneller werdenden Stadtleben und der wachsenden Anonymität um uns alle herum einen Punkt der Gemütlichkeit und Freundschaft zu bieten.
Darüber hinaus bauen wir Kontakt zu Veranstaltern und wichtigen Personen des Frankfurter Nachtlebens auf, um so gerade im Hinblick auf generationsübergreifende Aufklärung zur Geschichte und Rolle der Frankfurter Wasserhäuschen unseren Teil zu leisten.
Wir möchten das kleine Geschäft des einzelnen wieder mehr in den Fokus der Frankfurter jeder Altersgruppe rücken. So entstand auch unser allererster Slogan „Nein Tanke! Ich hol mein Bier am Büdchen!“. Die Wenigsten wissen, dass Frankfurter Wasserhäuschen sehr oft bis spät in die Nacht geöffnet haben, und in den meisten Fällen zusätzlich noch wesentlich besser sortiert sind als so mancher Tankstellenshop. Und wer eben schnell etwas zum Vorglühen benötigt, dem sei gesagt: Es feiert sich wesentlich angenehmer mit dem Gedanken, für ein kleines Gewerbe und für seine Stadtkultur etwas positives geleistet zu haben, indem man sich sein Schöbbsche eben dort, und nicht an der Tanke zwei Ecken weiter geholt hat.

Warum der Name? Der Name ist einer Schnapsidee entsprungen. Wir taten uns vor einiger Zeit zusammen, um einfach mal die Straßenbahnlinie 11 von Anfang bis Ende durchzufahren, dabei an jeder Haltestelle auszusteigen und mal zu sehen, „was es denn da so zu sehen gibt“. Bei über 30° im Schatten un Fußball-WM Laune bekam man schnell Durst, und so ergab es sich, dass man gezielt nach Wasserhäuschen Ausschau hielt. Dabei stellten wir einerseits fest, wie viele Interessante Dinge man bei einem Besuch eines solchen Büdchens erfährt. Es reichte von gemachten Bekanntschaften, die sogar in eine Ehe mündeten, über das pure „Ich will in Gesellschaft sein“, bis hin zu schwer verdaulichen und rührerischen Geschichten so mancher schwerer Einzelschicksale. Leider stellten wir an diesem Tag auch fest, dass viele Wasserhäuschen mit Brettern zugenagelt waren. Auf Rückfragen erfuhren wir, dass so einige Buden in Frankfurt dicht machen mussten, da es von der Stadt gewisse Auflagen an den Betrieb solcher Lokationen gibt, und manche Inhaber sich die Umsetzung dieser schlichtweg durch zurückgehende Kundschaft nicht lohnt. So entstandt die Idee, uns aktiv dafür einzusetzen, dem Büdchensterben ein Ende zu machen, und den Frankfurter Wasserhäuschen endlich ein virtuelles Denkmal zu setzen. Der Name? Linie 11!

Supportet euer Wasserhäuschen. Ob an der 11, oder bei euch um die Ecke. Jedes Büdchen ist einzigartig und hat seinen eigenen ganz speziellen Flair!

Wir ♥ Wasserhäuschen