Der Flyer der Ausstellung zum Thema Wasserhäuschen

Ausstellung: TAKE AWAY & TO GO – Trinkhalle, Büdchen und Co.

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Liebe Wasserhäuschen-Supporter! Diesmal haben wir mal wieder ein besonderes Schmankerl für euch: Das Thema Wasserhäuschen, Trinkhallen & Co. findet nach längerer Leerlaufzeit einmal mehr den Weg in die künstlerische Darstellung. Die Künstlerin Anke Rohde hat die letzten vier Jahre an ihrer neuen Ausstellung „TAKE AWAY & TO GO – Trinkhalle, Büdchen und Co.“ gearbeitet. Sie befasst sich dabei intensiv mit den unterschiedlichsten Darstellungsarten dieser einzigartigen Kultur.

Zusammen mit dem Hanauer Kulturverein e.V. findet in den zugehörigen Räumlichkeiten am 12. Mai 2018, 18:00 Uhr die Vernissage, mit einer Einführung durch die MKK-Kulturpreisträgerin 2015, Katharina Reschke, M.F.A., statt. Geöffnet wird die Ausstellung jeweils Samstags und Sonntags vom 13. bis 27. Mai zwischen 14:00 und 17:00 Uhr sein, bis am 27. Mai 2018 um 16:00 Uhr dort die Finissage inklusive Künstlergespräch stattfindet.

Weitere Informationen können dem Flyer entnommen werden.

Wir legen euch diese Ausstellung, in die so viel Arbeit geflossen ist, deutlichst ans Herz und werden selbst auch bei der Vernissage vor Ort sein, um Wasserhäuschen einmal mit anderen Augen zu sehen, und freuen uns jetzt schon, auch dort wieder einige bekannte Gesichter zu sehen. Wir sind wirklich äußerst gespannt!

Hier:
Remisengalerie – Philippsruher Allee 47 – 63454 Hanau
Galerie-Öffnungszeiten während der Ausstellungen: samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr

Flyer:
Einladungsflyer Ausstellung (pdf)

Kein Plan wie ihr hin kommt? Dann schaut mal hier:


Stadtspaziergang Wasserhäuschen Foto: Christoph Siegel | open urban institute

OUI-Stadtspaziergang #52: Wasserhäuschen – Stadtkultur pur.

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Leider sind alle freien Plätze für den Stadtspaziergang bereits vergeben. 

Bereits seit langer Zeit veranstaltet das Open Urban Institute in Frankfurt und Umgebung die beliebten Stadtspaziergänge. Ein beliebtes Format, bei welchem in lockerer Runde die Stadt von ganz anderen Seiten beleuchtet und komplett anders wahrgenommen wird. Stadtteile, die man normalerweise in seinem Alltagsleben nicht besucht, stellen sich plötzlich als äußerst Interessant heraus. Insgesamt rund 50 Stadtspaziergänge hat das OUI mittlerweile veranstaltet. Wir freuen uns deshalb umso mehr, euch mit dem Stadtspaziergang Nummer 52 bereits zum zweiten Mal das Thema Wasserhäuschen auf interessante und lockere Weise im Dialog näher zu bringen.

2017 waren wir mit dem ersten Stadtspaziergang zu diesem Thema bei äußerst ungünstigem Wetter (Sturm, Regen, schlichtweg Unwetter) in Bockenheim und im Gallus unterwegs. Zu Fuß ging es vom Wasserhäuschen Kurfürstenplatz, einem echten Frankfurter Urgestein mit bewegter Geschichte, zur Trinkhalle Nauheimer Straße. Von dort aus erlebten wir den harten Kontrast zwischen traditionsreichem Bockenheim und dem Retorten-Europaviertel. In die Tradition wurde mit einer gemischten Tüte an Kathis Wasserhäuschen in der Kölner Straße, anschließenden Bieren an Nedo’s Kiosk (ja, Deppenapostroph) und dem Wasserhäuschen an der Galluswarte eingetaucht. Den krönenden Abschluss bot der Besuch bei Ivo in der Guten Stute im Gallus (“habt ihr kein Zuhause?”). Ein, trotz des Wetters, äußerst erfolgreicher und aufschlussreicher Tag mit vielen netten Menschen und jeder Menge interessantem Input.

2018 nun also die zweite Auflage. Und wir sind heiß, sehr heiß drauf, mit euch diesmal die Aspekte Leerstand, Umnutzung und Tradition der Wasserhäuschen zu diskutieren.

Das ganze findet statt am: 05. April 2018, 18:00 Uhr

Um genauer planen zu können, bitten wir um Anmeldung per Email an kontakt@openurbaninstitute.org. So erfahrt ihr auch, wo wir uns treffen.

Bitte beachtet, dass wir viel laufen werden. Entsprechendes Schuhwerk ist also von Nützen, wie das eben bei einem Spaziergang so üblich ist. Mitzubringen sind sowohl gute Laune, Durst, und am besten keine Scheu vor schlechtem Wetter (das hat das letzte Jahr gezeigt).

Wir freuen uns auf einen schönen Stadtspaziergang!

Frankfurter Wasserhäuschentag 2

Pressemitteilung Februar 2018: Rückblick und WHT vol. 2

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Pressemitteilung

Frankfurter Wasserhäuschen: Unterstützer ziehen positive Bilanz für 2017
Frankfurt 27. Februar 2018

Die Organisatoren des 1. Frankfurter Wasserhäuschentags ziehen eine positive Bilanz für das Jahr
2017. Demnach haben zahlreiche Aktionen in ganz Frankfurt dazu beigetragen, die Rolle der
Wasserhäuschen als Begegnungsstätten im öffentlichen Raum stärker in das Bewusstsein der
Frankfurter Bevölkerung zu rücken. Der andauernde Austausch mit Betreibern und deren Kunden, der
Presse, aber zunehmend auch Vertretern der städtischen Behörden, hat zudem zentrale
Problemstellungen in den Fokus gerückt. So zählen etwa die Einbeziehung der Wasserhäuschen in
den Denkmalschutz sowie deren Berücksichtigung bei der Planung neuer Stadtviertel auch 2018 zu
den Kernanliegen der Frankfurter Wasserhäuschen-Lobby.
Mit dem ersten Frankfurter Wasserhäuschentag im August 2017 haben die Organisatoren zudem eine
neue, stadtweite Veranstaltung ins Leben gerufen. Insgesamt elf Wasserhäuschen haben an diesem
Tag mitgewirkt, zum Großteil mit einem eigenständig organisierten Programm. Besuchern wurde so
über den gesamten Tag eine Mischung aus Kultur und Unterhaltung geboten: Lesungen, Konzerte
und ein facettenreiches Kinderprogramm sorgten für kurzweiligen Zeitvertreib bis in die
Abendstunden. Die Besucherzahl wird stadtweit auf etwa 2500–3000 Wasserhäuschenfans geschätzt.
„Es ist uns gelungen, dass die Betreiber ihre Veranstaltung an ihrem Wasserhäuschen organisieren.
Sie kennen ihren Kiez und wussten selbst am besten, was die Menschen vor Ort wollen – jedes
Büdchen hatte ein ganz eigenes Colorit. Das Wasserhäuschen stand für einen Tag im Rampenlicht,
neue Kunden haben den Weg dorthin gefunden. Damit haben wir eines unserer zentralen Anliegen
umgesetzt: Einen Beitrag zum Erhalt dieser Institutionen leisten“, sagt Frederick Löbig, zweiter
Vorsitzender des Vereins Linie 11.

Zweiter Frankfurter Wasserhäuschentag kommt 2019

Die Fortsetzung der Veranstaltungsreihe ist für 2019 geplant. Die Organisatoren möchten sich genug
Vorbereitungszeit für das nächste Event lassen – auch, um Erkenntnisse aus dem vergangenen Jahr
ausreichend in der Planung zu berücksichtigen. „Wir waren von der Resonanz im vergangenen Jahr
überwältigt. Wir wussten, darauf müssen wir aufbauen.“ Allerdings sei ein solches Event kein
Selbstläufer: „Im Vorfeld war viel Koordinationsarbeit nötig. Wir mussten die Büdchenbetreiber für
unsere Idee gewinnen, Anstöße für Inhalte geben, behördliche Genehmigungen einholen, Marketing
und Öffentlichkeitsarbeit betreiben“, sagt Löbig. Neben dem eigentlichen Beruf mitunter eine echte
Herausforderung. „Zudem wollen wir den Fokus nicht ausschließlich auf dieses Event legen. Unser
Engagement ist ein Ganzjähriges; große Teile unserer Arbeit finden im Alltäglichen statt. Daran wollen
wir festhalten, weshalb wir uns für den zweijährigen Rhythmus entschieden haben.“
Frankfurt ist unterdessen nicht die einzige Großstadt, in der sich die Bürger verstärkt für die Refugien
im öffentlichen Raum engagieren. So veranstaltetet „Ruhr Tourismus“ dieses Jahr im Ruhrgebiet den
2. Tag der Trinkhallen. Und auch in Düsseldorf findet dieses Jahr sehr wahrscheinlich erneut der
Düsseldorfer Büdchentag statt.

Über die Linie 11

Der Verein „Linie 11 e. V. “ setzt sich für den Erhalt der traditionellen Frankfurter Wasserhäuschen ein.
Neben Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung steht dabei auch der Kontakt zu Betreibern und Gästen im
Fokus des ehrenamtlichen Engagements. Dazu besucht das 9-köpfige Team der Linie 11 regelmäßig
verschiedene Büdchen und Kioske, um mit Betreibern und Stammkundschaft ins Gespräch zu
kommen. Die Initiative hat zum Ziel, die Frankfurter Einzigartigkeit zu erhalten, und den Frankfurter
Bürgerinnen und Bürgern in einem immer schneller und anonymer werdenden Stadtleben einen
Gegenpol der Gemütlichkeit und Freundschaft zu bieten. 2017 hat der Verein zusammen mit den
Kreativen Köpfen des Frankfurter Wasserhäuschenquartetts sowie allesgude.de erstmalig den
Frankfurter Wasserhäuschen Tag ins Leben gerufen, der von nun an zweijährig stattfinden soll. Mit
ihrer Arbeit wollen die Initiatoren auch darauf hinweisen, dass die Konkurrenz für die Büdchen durch
Supermärkte und Tankstellen immer stärker zunimmt. Zudem setzen zahlreiche Bauvorhaben den
Frankfurter Originalen zu. So ist der Büdchenbestand in den vergangenen Jahren stetig geschrumpft.
Von den traditionellen „Jöst-Hüttchen“ gab es zeitweise 800 in Frankfurt – heute sind es etwa 90.

Über Wasserhäuschen.eu und allesgude.de

Ein Kernthema von wasserhäuschen.eu und allesgude.de ist die Entstehung von Identität,
insbesondere also die Frage, wie zum einen Begegnung und Kommunikation mit den Menschen,
und zum anderen unser architektonisches Umfeld unser Selbstverständnis prägen.
Wasserhäuschen dienen als wichtiger Baustein und Komponente, hier begegnen sich alle
Generationen und Schichten. Sie bieten eine auch eine optische und vertraute Abwechslung
im sich weiter vereinheitlichenden Stadtbild.
Sie setzen sich für den Fortbestand der Wasserhäuschen ein, und fanden 2014 mit dem Frankfurter
Wasserhäuschen Quartett ein Medium um dieses Anliegen spielerisch zu vermitteln.
Der kleinste analoge Büdchenführer wurde 2017 durch das Frankfurter Wasserhäuschen Quartett
Vol.II, der 2. Edition mit 32 weiteren Frankfurter Wasserhäuschen, ergänzt.
Durch den gemeinsamen Wunsch den Erhalt der Frankfurter Wasserhäuschen zu sichern,
entstand die Kooperation mit dem Verein Linie 11.

Kontakt Presse:

Linie 11 – Wir lieben Wasserhäuschen e.V.
Frederick Löbig
Röderichstraße 59
60489 Frankfurt am Main
E: frederick.loebig@linie11.org

Erster Frankfurter Wasserhäuschentag

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Die Planung ist im vollen Gange! Wir freuen uns, dieses Jahr den ersten Frankfurter Wasserhäuschen-Tag zu initiieren.

Wir starten mit einem Aufruf:

Zusammen mit allesgude.de suchen wir motivierte Wasserhäuschen-Betreiber, Stadtteilverbände, Künstler usw., die Lust haben, am 19. August an ihrem Wasserhäuschen, oder dem Wasserhäuschen ihres Vertrauens ein kleines Event zu starten.

Bei Interesse bitte einfach eine Email mit eurem Vorhaben an info@linie11.org. Wir informieren euch dann weiter und binden euch möglichst zeitnah in den Planungsprozess mit ein.

Wir sind überzeugt, dass wir zusammen etwas richtig cooles auf die Beine stellen werden und einen Tag schaffen, an dem unsere Wasserhäuschen Rhein-Main weit im Mittelpunkt stehen.

Wasserhäuschen First!
Wir ♥ Wasserhäuschen