Aufruf zur Aktualisierung des Wikipedia-Artikels

Was ist eigentlich ein Wasserhäuschen? Was macht eine Trinkhalle aus? Klar ihr und wir, als echte Büdchen-Fans wissen das genau. Für Interessierte jedoch, die nicht zu tief im Thema drin sind, ist die Informationslage im Internet eher dünn. Zwar gibt es auf verschiedenen, kleinen Seiten und in unterschiedlichen Artikeln vereinzelt Informationen, aber der zentrale Artikel auf Wikipedia ist doch eher kurz.

Einige Informationen könnten wir in der Vergangenheit immer wieder hinzufügen und aktualisieren. Wir möchten an dieser Stelle aber einfach einmal explizit dazu aufrufen, gerne an dem unterrepräsentierten Thema mitzuwirken.

Es ist außerdem beabsichtigt dieses Jahr im Rshmen eines Community-Treffen ein bisschen mit euch kreativ und aktiv zu werden und zu überlegen, wie wir die Informstionslage im Internet gemeinsam verbessern können.

Eure Meinung – Schreibt‘s in die Kommentare!

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3 Gedanken zu „Aufruf zur Aktualisierung des Wikipedia-Artikels

  1. Ein Wasserhäuschen ist klassischerweise ein alleinstehender kleiner Kiosk, der täglich geöffnet hat und früher auf alle Fälle sämtliche regionalen Erfrischungsgetränke, Speiseeis, Zigaretten und Süßigkeiten im Angebot hatte. Je nach Lage kamen dann auch Zeitung, insbesonders örtliche Tageszeitungen dazu. Heute hat ein Kiosk ein wesentlich breiteres Warenangebot. Durch seine alleinstehende Lage stand man davor und seitlich unter einem Dach, aber nie drinnen. Und man wurde durch ein recht kleines Fenster bedient. Heute kann so ein Wasserhäuschen auch schon mal in einem kleinen Geschäft befindlich sein. Auf alle Fälle war es ein sehr familiärer Umgang zwischen Kioskpersonal und Kunden, man kannte sich und Kinder konnten auch schon mal Zigaretten kaufen, weil sie von den Eltern geschickt worden waren und das Personal Bescheid wußte.

  2. Als Gästeführer für Frankfurter Wasserhäuschen ( 3 Touren bei Frankfurter Stadtevents) und Dokumentarist der Büdchen seit 1991, teile ich die Ansicht von C. Liebs: „Ein Wasserhäuschen ist klassischerweise ein alleinstehender kleiner Kiosk.“ und füge hinzu : Das Trinken von Bier am Tresen
    (Abstellmöglichkeit), Verweilen nach Lust und Laune, nebst „Gemischter Tüte“ gehören selbstverständlich dazu. Das Sterben dieser liebgewonnen Alltagskultur hat viele Ursachen.
    Das Planungsamt der Stadt Frankfurt am Main will die Wasserhäuschen nicht. Vielmehr propagiert
    man die „CLEANE STADT“ (siehe Europaviertel und Zeil). Da stören den Strategen und Controllfreaks die freien Treffpunkte mit knuffiger Architektur. Keiner vom Magistrat und auch
    kein Stadtverordneter hat sich bisher öffentlich zu dieser Frankfurter Institution bekannt, geschweige denn fällige Maßnahmen eingeleitet, die zum Erhalt der schönen Büdchen geeignet sind.
    Wahlkampf-Agitation, Lippenbekenntnisse und Stammtischreden sind da nicht dienlich.
    Wasserhäusje-Fotograf
    Hubert Gloss

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