Das war das Wasserhäuschen-Jahr 2017

Soso. 2017 ist also schon fast wieder rum. Irgendwie kommt es uns so vor, als sei dieses Jahr wesentlich schneller zu Ende gegangen, als die Jahre davor. Was hat sich in der Wasserhäuschenwelt getan?

Der erste Frankfurter Wasserhäuschentag

Wir geben zu: Mit dem Gedanken, einen Tag ganz den Frankfurter Wasserhäuschen zu widmen, haben wir nicht erst seit Beginn 2017 gespielt. Trotzdem sind wir mit den konkreten Planungen dazu erst recht spät ins Rennen gegangen. Dennoch: Zum ersten mal wurde 2017 ein Tag komplett diesem einzigartigen Frankfurter Kulturgut gewidmet, und die Häuschen gebührend gefeiert. 11 Locations, an denen die unterschiedlichsten Programmpunkte gab, machten den ersten Frankfurter Wasserhäuschentag zu einem Event jeglicher Couleur. Das Orga-Team hat sich nun einige Zeit zurückgezogen. In erster Linie, um all die ausstehenden organisatorischen Tätigkeiten koordiniert zu Ende zu bringen. Aber natürlich gingen viele Gedanken auch bereits in Richtung 2018. Wir sind uns einig: Der Tag hat eine Fortsetzung verdient, und aus diesem Grund wird aus aller Voraussicht nach auch 2018 einen Wasserhäuschentag geben. Mehr Infos dazu gibt es im Januar 2018. Wir freuen uns schon mega!

Eine merkwürdige Brandserie

Leider hat es im Verlauf des Jahres einige Betreiber in Frankfurt sehr hart getroffen: Aus bisher unerfindlichen Gründen haben in 2017 nicht weniger als drei klassische Wasserhäuschen über Nacht spontan Feuer gefangen und sind, in den meisten Fällen, vollständig zerstört worden. Der Goetheturm und diverse weitere Frankfurter Holzbauten lassen grüßen.
Wir drücken den betroffenen die Daumen, dass sie genug Energie und Standhaftigkeit aufbringen werden, ihr Geschäft wieder in vollem Umfang aufzubauen, und mit ihrem Tun einen entscheidenden Beitrag zum Frankfurter Stadtleben und zur Frankfurter Stadtkultur beizutragen!

Wer raubt die Kioske aus?

Auch erschreckend zu sehen: Die Einbrüche und Überfälle auf Wasserhäuschen, Trinkhallen und Co. scheinen sich in 2017 gehäuft zu haben. Immer wieder lasen wir von Überfällen mit wirklich lächerlichem Ertrag, der oftmals auch mit Waffengewalt durchgesetzt wurde. Ein Trend, den wir gerne im kommenden Jahr rückläufig sehen würden.

Strukturelle Änderungen

2017 haben wir uns intensiv mit diversen inner-Linie11-erischen Strukturen und viel Organisatorischem beschäftigt. Vieles Davon ist geklärt, einiges gilt es jetzt in die operative Phase zu bringen. Das bedeutet konkret, dass wir in 2018 über einen ganz zentralen Punkt entscheiden werden: Die Anerkennung als gemeinnütziger Verein. Dazu dann aber noch ein paar mehr Infos, wenn es so weit ist – versprochen!

Was war sonst noch so?

Vieles. Vor allem aber viele kleine Aktionen. Auch außerhalb des großen Frankfurter Wasserhäuschentages gab es an den unterschiedlichsten Wasserhäuschen viele bunte Aktionen: Tischtennis, Kinderschminken, Glühweinabend, Lesungen, Pop-Up-Konzerte waren nur einige Aktionen, die in 2017 gezeigt haben, wie sich der Wasserhäuschen-Puls anfühlt. Zoltan hat mit seinem Mühlberglädchen vollkommen verdient den Titel „Wasserhäuschen des Jahres“ erhalten und zumindest zwei Wasserhäuschen werden wieder zum neuen Leben erweckt (nicht zwangsläufig mit dem gleichen Konzept, aber wenigstens bleibt die Bausubstanz erhalten).

Jetzt reicht’s aber, oder?

Fast! Zum Ende des Jahres hätten wir kein gutes Gewissen, wenn wir nicht noch ein paar mal danke sagen:
 
Danke an euch Wasserhäuschenbetreiber, für euer tägliches Dasein für eure Kunden, auch über die Feiertage!
Danke an euch Stammis, die ihr die Wasserhäuschen zu den bunten Flecken Frankfurts macht, die die Vielfalt in gebündelter Form wiederspiegeln!
Danke an euch Supporter, die ihr mit euren Aktionen immer wieder frischen Wind an die Buden bringt!
Danke an euch Sponsoren, die ihr mit eurem Beitrag so etwas wie den Wasserhäuschentag erst möglich gemacht habt!
Danke an euch alle, an die Community, die ihr uns mit euren Kommentaren, Beiträgen, Fotos, Einträgen auf der Karte, dem Tragen eines Elfstoff-Shirts, oder einfach einem freundlichen „Gude“ am Wasserhäuschen selbst jeden Tag aufs neue in unserem Tun bestätigt. Das macht Mut, weiterzumachen und zeigt, dass nicht nur unser Herz an dieser Frankfurter Stadtkultur hängt!
 
Danke!
 
Wir wünschen euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2018! Passt auf euch auf und achtet auf geschlossene Fenster.
 
Bis nächstes Jahr!
 
Eure Linie 11
 
Wir ♥ Wasserhäuschen!

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